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Ano Symi & Gialos

Wahrzeichen des Städtchens ist der freistehende Uhrturm an der Hafeneinfahrt, der 1881 als Zeichen des städtischen Wohlstands errichtet wurde. Die Hafeneinfahrt ist nur so breit, dass die großen Autofähren auf ihrem Weg zwischen Rhodos und Piräus gerade darin wenden können. Das typische Hafengebäude aus italienischer Besatzungszeit (1912-1943)darf natürlich nicht fehlen. Geht man vom Anleger weiter ins Innere der Bucht, passiert man rechter Hand ein aus Beton gegossenes Relief, das eine Kopie des berühmten Schiffshecks an der Akropolis von Lindos auf Rhodos darstellt und das hier an die Übergabe des Dodekanes an Griechenland nach dem Zweiten Weltkrieg erinnern soll. Vorbei an Tavernen und Souvenirhändlern kommt man dann zu einer Brücke, hinter der sich landeinwärts ein breiter Platz erstreckt, an dem das Rathaus von Symi steht. Noch vor 110 Jahren wurden hier in mehreren Werften Schiffe gebaut. Ein kleines Nautisches Museum neben dem Rathaus präsentiert historische Fotos, im Gastraum des noblen Restaurants Mylopetra können die Gäste unter Glas zwei jeweils etwa 2 m lange, antike Schachtgräber sehen.


Gialos

Jenseits der Brücke folgt das eigentliche Zentrum von Gialos mit einer winzigen Platia voller Tische und Stühle. Von hier führt ein breiter, gepflasterter Weg, die Kali Strata, über 387 Stufen hinauf in die Oberstadt Ano Symi, die auch schlicht nur Chorio, also Dorf, genannt wird. Im unteren Teil stehen noch einige Ruinen von Häusern, die einem Bombenangriff gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zum Opfer fielen.

Im Zentrum von Ano Symi mit stimmungsvollen und aussichtsreichen Bars und Tavernen zeigt das kleine Archäologische Museum in fünf Räumen u.a. Webgewichte von der Bronzezeit bis zum Hellenismus, tönerne Totenmasken aus dem 5. Jh. v.Chr., Fragmente von hellenistischen Skulpturen und Grabreliefs, byzantinische Keramik , einige Ikonen, ein paar nautische Instrumente sowie Möbel, Trachten und Stickereien. Fotos zeigen Fresken aus dem 12.-15. Jh., die in meist verschlossenen Kirchen und Kapellen auf der Insel zu finden sind. Zum Museum gehört auch eins der schönsten alten Kapitänshäuser von Symi, die Chatziagapitos Sala.

Des schönen Ausblicks wegen lohnt es sich, den Weg durch die engen Gassen zum Kastro, der Burgruine von Symi, zu suchen. Die deutschen Truppen hatten in der bis dahin gut erhaltenen Burg 1944/45 ein Munitionslager angelegt, das sie bei ihrem Abzug sprengten. Erhalten blieben nur einige mittelalterliche und hellenistische Mauerreste.

Auf dem Rückweg nach Gialos lohnt für archäologisch Interessierte ein Abstecher auf den Bergkamm mit den Windmühlen. Hinter der östlichsten Windmühle sind noch zwei bis drei Lagen großer, gekurvter Steinblöcke zu sehen, die einst zu einem gewaltigen antiken Rundgrab gehörten.


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 Symi Bilder
Gemütliche Taverne in Hafen von Gialos, dem Hauptort von Symi.


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Alte Windmühle auf Symi.