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Symi Urlaub

Wie ein Brotkrümel im weit aufgerissenen Maul eines Krokodils liegt die kleine griechische Insel Symi zwischen den nur 7-8 km entfernten kleinasiatischen Halbinseln Resadiye und Bozburun. Rhodos als nächste größere Insel aber liegt 42 km entfernt. Vom Schiff aus betrachtet, wirkt Symi steinig, unfruchtbar und kahl. Umso überraschender für den Symi Urlauber ist der Anblick bei der Einfahrt in die fjordartige Hafenbucht. Da liegt vor dem Reisenden ein Städtchen mit stattlichen, ziegelgedeckten Häusern, in denen einmal über 20 000 Menschen lebten. Sie dehnen sich entlang aller drei Ufer der Bucht aus, erstrecken sich an ihrem Ende noch etwas ins Hinterland hinein und den Hang bis zum Burgberg und dem Hügelkamm mit den Windmühlen empor. Man spürt, dass Symi einmal reich gewesen sein muss. Nur wenige Häuser sind Ruinen, die meist sind frisch gestrichen und herausgeputzt. Schlecht scheint es den verbliebenen 2580 Symioten (Volkszählung 2011) auch heute nicht zu gehen.


Symi

Das Städtchen Symi mit seinen Vierteln Gialos am Wasser und Ano Symi am Burgberg hat sich äußerlich weitgehend den Charakter vom Ende des 19. Jh. erhalten. Damals fand über ein Zehntel seiner Bevölkerung Arbeit in der Schwammfischerei. Mehrere Werften bauten jährlich bis zu 500 Kaikis und Segelschiffe, für die die Wälder Kleinasiens das nötige Holz lieferten. Wegen ihrer Schnelligkeit wurden sie als Kurierschiffe zwischen der Hauptstadt Istanbul und der türkischen Flotte eingesetzt; die Besatzungen wurden gleich auf Symi angeheuert. Der Niedergang kam mit der italienischen Besatzung 1912, die Symi wie viele griechische Inseln des kleinasiatischen Hinterlands beraubte. Bereits 1922 lebten auf der Insel nur noch 8000 Menschen.

Der Tourismus hat Symi neues Leben eingehaucht. Seit den 1970er Jahren bringen den ganzen Sommer über mehrere Ausflugsschiffe täglich Urlauber für ein paar Stunden von Rhodos herüber. Manchen der Tagesbesucher hatte Symi schon in den 1970er und 1980er Jahren so gut gefallen, dass sie für einen ganzen Urlaub nach Symi zurückkehrten. Ein paar kleine Hotels auf Symi wurden neu erbaut, viele alte Häuser restauriert und in Pensionen umgewandelt. So mancher Urlauber entschied sich sogar, ein eigenes Haus auf Symi zu kaufen. Auch das trug viel zur Wahrung der alten Bausubstanz bei. So ist Symi ein idyllisches Bilderbuchstädtchen geworden.

Ein ideales Ziel für einen Badeurlaub ist die Insel aber nicht. Zwar zerlappen viele tiefe Buchten das Eiland und sorgen so für eine in Relation zur Inselgröße von Symi sehr lange Küstenlinie (85 km bei nur 58 qkm Fläche), doch Strände gibt es nur wenige. Die von Pedi und Nimborio erreicht man vom Städtchen aus bequem zu Fuß, die anderen nur nach längerer Wanderung oder per Badeboot. Symi ist eher eine Urlaubsinsel für den, der abends die Schönheit des Städtchens, seine guten Tavernen und stimmungsvollen Bars genießen und tagsüber wandern will. Zahlreiche kleine Kapellen und ehemalige Klöster verteilen sich über die ganze Insel, die in windgeschützten Tälern überraschend grün und fruchtbar sein kann. Für Inselspringer lohnt sich auf jeden Fall ein Aufenthalt von etwa drei Tagen. Symi Urlaub ist nicht unbedingt das was der typische Pauschalreisende suchen würde, auch wenn es diese Reiseangebote im kleinem Umfang durchaus gibt.


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 Symi Bilder
Gemütliche Taverne in Hafen von Gialos, dem Hauptort von Symi.


 Symi Tipps
Alte Windmühle auf Symi.